Fuß

Fersensporn – Behandlung von Schmerzen am Fuß

Schmerzen in der Ferse, etwa beim Auftreten, nach langem Laufen oder Stehen, können auf einen Fersensporn hinweisen. Dabei handelt es sich um einen knöchernen Fortsatz am Fersenbein, der durch eine Fehlstellung der Füße, Überbelastungen oder Übergewicht entstehen kann.

Hauptursachen für eine Überbelastung oder einseitige Belastung des Fußes sind:

  • Übergewicht
  • Schwache Muskulatur infolge von Bewegungsmangel, wie z.B. verkürzte Wadenmuskeln
  • Fehlstellungen der Füße, wie z.B. Knick-Senk-Fuß oder Plattfuß
  • Überbeanspruchung der Füße durch viel Gehen oder langes Stehen
  • Falsche Lauftechnik und unzureichende Aufwärmphasen beim Sport
  • Zunehmendes Alter
  • Genetische Veranlagung
  • Zu enges Schuhwerk oder zu flache oder unzureichend dämpfende Sohlen

Häufigstes Symptom,

das auf einen (unteren) Fersensporn hinweist, sind Schmerzen in der Ferse beim Auftreten. Besonders am Morgen, nachdem der Fuß länger geruht hat, treten diese Beschwerden verstärkt auf. Jeder Patient nimmt diese Schmerzen allerdings anders wahr. Sie können sich wie ein Brennen oder Stechen anfühlen. Auch in der Ausprägung variieren die Symptome von schwachen bis starken Schmerzen im Fuß, die nur kurzzeitig oder sogar dauerhaft auftreten können. Die betroffene Stelle kann außerdem Schwellungen oder Rötungen aufweisen.

Therapie bei einem Fersensporn

Hat der Patient jedoch Schmerzen und der Verdacht auf einen Fersensporn hat sich bestätigt, dann erfolgt die Behandlung bei akuten Entzündungen fast immer konservativ.

Die Behandlung einer Entzündung bei Fersensporn kann durch Maßnahmen wie der Entlastung der Ferse, Stoßwellentherapie oder Triggerakupunktur erfolgen. Auch Physiotherapie kann bei der Behandlung und Linderung der Symptome helfen. Dehnübungen und geeignetes Schuhwerk können einem Fersensporn vorbeugen.

Maßnahmen zur Behandlung eines Fersensporns

  • Zunächst sollte eine Entlastung der Ferse mittels speziell angefertigter Einlagen bzw. Verordnung von Gelkisseneinlagen erfolgen.
  • Führt dies zu keiner Besserung der Beschwerden ist die Stoßwellentherapie die Methode der Wahl.
  • Das Ergebnis der Stoßwellentherapie lässt sich noch weiter verbessern, indem man mit Triggerakupunktur bestimmte Schmerzpunkte der Wade behandelt.
  • Alternativ stehen die Röntgenreizbestrahlung und physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung.
  • Operative Maßnahmen kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz.

Vorbeugung gegen Fersensporn

Wer noch keinen Fersensporn hat, der kann sich glücklich schätzen. Denn, ein ausgebildeter Sporn kann sich nicht zurückbilden, aber das Risiko erneuter Entzündungen kann verringert werden. Für die Prävention und langfristige Therapieerfolge sollte der Patient entsprechende Maßnahmen umsetzen. Hierzu gehört in erster Linie, Überbelastungen zu vermeiden.

Tipps zur Vermeidung eines Fersensporns

  • Fußfehlstellungen durch orthopädische Einlagen korrigieren
  • Übergewicht abbauen
  • Auf ausreichende Dämpfung bei Sportschuhen achten, spezielle Schuhe für den Berufsalltag mit langen Steh- und Geheinheiten verwenden
  • Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Fuß- sowie Wadenmuskulatur durchführen
  • Regelmäßige Fußmassagen
  • Vor dem Sport entsprechende Aufwärmtechniken absolvieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert